Grüne Bürger - bürgerliche Grüne. Wandel durch Annäherung
2. September 2007 von Uwe AlschnerJürgen Trittin, einer der prominentesten Grünen nicht erst nach dem Abgang von Joschka Fischer, galt lange als Repräsentant des Fundi-Flügels der Grünen, wie die “Fundamentalisten” im Gegensatz zu den realpolitischen “Realos” gennant wurden. Gar als Bürgerschreck. 5 Mark für den Liter Benzin - das war die Linie des ehemaligen Umweltministers in Niedersachsen, gegen den Helmut Kohl 1998 den Ex-Bild-Chef HH Tietje vergeblich ins Spiel zu bringen versuchte. Wie wandlungsfähig und strategisch begabt Trittin früher war, zeigt ein Blick auf die Karriere des früheren Bundesumweltministers. Doch auch heute noch ist Jürgen Trittin einer der agilsten Grünen Vordenker. Sein heutiges Interview in der FASZ (nicht taz!) zeigt, wie geschickt Trittin einstige ideologische Barrieren - hüben wie drüben - rhetorisch erledigt. Jüngster Coup: Die Reklamation des “Bürgerlichen” sei eine groteske Anmaßung von Union und SPD. Bürgerlich, so der Umkehrschluß, sind eigentlich die Grünen. Den ganzen Beitrag lesen »