Das www.wahlradar.de, das Publicis kürzlich in Berlin vorgestellt hat, ist eine der wesentlichen Neuerungen in der Politik-Beobachtung in diesem Superwahljahr. Jenseits dessen, was uns die werten Kollegen aus der Chausseestraße “schauen” lassen wollen ;-), bleibt noch genügend Phantasie, welchen Mehwert man mit solch einem “Spielzeug” oder eher “Werkzeugkasten” möglichen Kunden bieten könnte:
man nehme 3.000 politische Homepages und Weblogs, verfolge deren Bewegungen in den nächsten Monaten, stelle Kampagnenteile und noch die Swings in den Wahlumfragen daneben. Das wäre nicht nur wissenschaftlich interessant …
Auffällig an der großen Grafik, die das ”politische Web” in Deutschland abbilden soll, ist beispielsweise, dass das linke politische Spektrum wesentlich näher am pulsierenden Zentrum mit “Weißen” und “Grauen”, also Medien und ungebundenen Blogs, liegt.
Generell eingeordnet, zählt der “Wahlradar” zu den Neuerungen und Mosaiksteinen, die uns die Entwicklung hin zum ”Semantic web” bieten wird. Für alle politischen Kommunikatoren im Web bietet www.wahlradar.de schon jetzt die Möglichkeit der Selbstüberprüfung der eigenen Stellung im Verhältnis zu anderen Mitspielern.
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am Dienstag, den 2. Juni 2009 um 15:17 Uhr veröffentlicht
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