Politik im Netz - Netzpolitik

Blogging und Mikroblogging entwickelt sich - nicht erst seit dem erfolgreichen Obama-Wahlkampf zu einem einflussreichen Faktor der politischen Kommunikation. Blogs, Twitter, FriendFeed oder Facebook werden immer beliebter. Und besser. Eine Plattform, die schon seit Jahren zu den besten gehört ist netzpolitik.org. Netzpolitik ist nun ein echter Coup gelungen. Im Rahmen einer Nielsen-Studie ist die Benutzung der Mikroblog-Plattform Twitter durch die Mitglieder des Bundestages untersucht und vermeldet worden. Sowohl die politischen Parteien als auch viele Medien haben sich auf die je nach Standpunkt mehr oder weniger schlagzeilenträchtigen Ergebnisse gestürzt. Die Twitter-Affinität war bei der Union schwach und bei den Linken gar nicht ausgeprägt. Am stärksten habe die FDP abgeschnitten, hieß es. Prominentester Mikroblogger sei Franz Müntefering.
Es ist Netzpolitik gelungen, mit geringem Aufwand die Oberflächlichkeit der Debatte zu beweisen: der FDP-Sieg sei fragwürdig, weil mehrere Abgeordnete zwar einen Account angemeldet haben, diesen jedoch nicht nutzen. Und SPD-Chef Franz Müntefering ist auch nicht der Nutzer @muentefering. Was Fragen aufwarf nach der tatsächlichen Verfassung des oft hoch gerühmten deutschen Qualitätsjournalismus! Zahlreiche Redaktionen hatten den Münte-Twitter ohne Eigenrecherche übernommen! Chapeau, Netzpolitik!

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